Ein Fake bringt Erkenntnis zur Anseiltechnik von damals

Basislager am Ostende des Paron-Sees (4080 m), Cordillera Blanca, Peru, Juni 1955.

Nach unseren beiden ersterstiegenen Sechstausendern Nevados Caraz I und II und den im Schlechtwetter abgebrochenen Versuch an der Paron-Pyramide (Piramide de Garcilaso)  warten wir bis Pedro einige Esel als Tragtiere im Tal organisieren kann (das Bergsträsschen zum Westufer des Sees wird erst viel später gebaut).
“Zur Gaudi” hängen wir Heinz als Photo-Motiv einfach am Queñua-Baum auf. Unter der Jacke ist er jedoch “ganz normal” angeseilt. Doch sehr bald bittet er fast verzweifelt, ihn sofort abzulassen, weil der Schmerz des unter der Achsel einschneidenden Seiles unerträglich sei. Welche Erkenntnis!

Über viele Jahre haben wir alle Touren mit dieser Anseil- Technik gemacht, ohne Wissen um die tödliche Gefahr bei freiem Hängen. Unsere heutigen Anseilgurte bieten dagegen wohl Luxus-Komfort.

Galerien: Berg- und Kletterreisen.

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