Mein Expeditionsbüro in Lima ’55

Lima, Peru, Ende Mai 1955.

Nach der Seereise mit dem langsamen italienischen Auswanderer-Schiff Marco Polo müssen wir erst unsere vier großen Holzkisten durch den Zoll bekommen, wobei uns Hans Tidow, Peru-Deutscher, entscheidend helfen kann.
Vieles ist vor der Weiterreise in die Sierra und das Hochgebirge noch vorzubereiten. In Pastor Basners Gemeindesaal der deutschen Evangelischen Gemeinde Lima dürfen wir gratis Quartier beziehen. Auf einem offenen, überladenen Lastwagen sitzen wir dann unter Indios in zerschlissenen Ponchos, als es 400 km weitergeht über die Schlagloch-Sandpiste und in endlosen Kehren zum 4000 m hohen Goñoc-cocha-Pass und schließlich Santatal – abwärts nach Huaraz , der Distrikt-Hauptstadt. Vor uns steht die Weisse Cordillere, Ziel unserer Träume.

Im Bild: Hermann Huber

 

Galerien: Berg- und Kletterreisen.

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