Am Münchner Gletscher in den Stauningsalpen

Stauningsalpen, Nordost-Grönland, August 1968.

Als es das Wetter endlich erlaubt, wollen wir über einen unten steil abbrechenden Gletscher – den wir dann Münchner Gletscher nennen – zu unerstiegenen Felsbergen weiter oben gelangen. Günther Fluhrer befindet sich hier im Bild am ersten Aufschwung, der keine Probleme macht. Dann aber folgt ein sehr steiles und hartes Blankeis-Wandl, dem Günthers “Leicht-Eishammer” nicht gewachsen ist. Heute normale “Anker-Technik” war mit diesem Gerät noch nicht möglich. Der Hammer kippt, Günther stürzt und verletzt sich – doch glücklicherweise ohne Bruch. Wir können die Tour fortsetzen. Als Ergebnis entsteht bald danach der Salewa-Eishammer, der im Eis “beißt” und Zugtechnik ermöglicht.

Galerien: Berg- und Kletterreisen.

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