Hüftpfannenbruch am DAV-Kletterturm

An der Theresienhöhe/ München, Mai 1969.

Der Deutsche Alpenverein (DAV) tritt erstmals vor einer breiten Öffentlichkeit auf. Dazu wurde dieser Holzturm errichtet, an der jeder Besucher die Möglichkeit hatte, sich toprope zu versuchen. Die Seiten des Turms waren mit Kletterrouten verschiedener Schwierigkeit ausgestattet. Die Seite 6/ VI war die schwierigste.
Auf Anruf von Manfred Sturm kam ich nach der Arbeit dorthin, um gemeinsam die Schwierigkeitsangaben zu prüfen. Als ich an der Route VI vorauskletternd, ca. vier Meter über dem Boden, den ersten Haken belastete, knallte dieser mit mir auf einen frisch-betonierten Sockel am Boden. Die Folge: Hüftpfannenbruch. Warum das Ganze? Die Haken waren von innen an der Holzwand verschraubt, nur diese eine Schraubmutter war leider vergessen worden.

Später wurde der Kletterturm auf dem Gelände des DAV-Hauses auf der Münchener Praterinsel für die Teststurzversuche von Pit Schubert, dem langjährigen Leiter des DAV Sicherheitskreises (Gründung 1968), verwendet.

Galerien: Berufsleben.

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