LVS-Geräte: Stöx-Signalmagnet und Förster-Sonde

Zugspitzplatt, Januar 1964.

Lange bevor es LVS-Geräte im heutigen Sinne gab, hatten wir einen ernstgemeinten Versuch zur Rettung Lawinen-Verschütteter – abgesehen von der schon viel länger existierenden “Lawinenschnur”: Der Stöx-Signalmagnet in Verbindung mit der Förster-Magnetsonde.
U.a. Toni Hiebeler, wortgewaltiger Alpinimus (heute Alpin)-Chefredakteur, machte sich dafür stark. So kam es zu einer Test-Demonstration mit PR-Begleitung am Zugspitzplatt.
Im Prinzip funktionierte die Sache: Der vergrabene Skibergsteiger wurde, für jeden Anwesenden hörbar, geortet, ausgegraben und wie im Bild sichtbar “gerettet”.
Die Voraussetzung: Der Skibergsteiger muss diesen Stöx-Signalmagnet tragen und die Bergretter müssen, mit der Förster-Sonde ausgerüstet, schnell an der Unfallstelle zur Aktion erscheinen. An diesem zweiten Teil der Voraussetzungen scheiterte das Projekt – natürlich! Wobei es auch wirtschaftliche Verlierer gab.

 

Galerien: Berufsleben.

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